APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH als einer der 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand ausgezeichnet

APD-Personalsachbearbeiterin Christine Bartsch und APD-Geschäftsführer Claudius Hasenau (links) freuen sich über die Auszeichnung. Wolfgang Clement, Bundeswirtschaftsminister a.D., übergab die Urkunde.
Die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH zählt zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleiches „Top Job“ ergeben. Bei der renommierten Initiative wird bereits seit sechs Jahren herausragende Personalpolitik in mittelständischen Unternehmen ermittelt und honoriert. Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete die Gelsenkirchener am Freitag Abend bei einem Festakt im Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem begehrten „Top Job“-Gütesiegel aus. Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste der APD in den Bereichen „Führung und Vision“, „Motivation und Dynamik“, „Kultur und Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung und Perspektive“, „Familien- und Sozialorientierung“ sowie „Internes Unternehmertum“. Insbesondere bei der Kategorie „Führung und Vision“ erzielte der Mittelständler Spitzenwerte: 76 Prozent der insgesamt 117 Arbeitnehmer sind laut der „Top Job“-Analyse überzeugt, dass jeder Einzelne individuell berücksichtigt wird. Rund 73 Prozent versichern, dass sie von den Führungskräften optimal motiviert und gefordert werden. Die wissenschaftliche Untersuchung bestätigt diese Einschätzungen: So bietet die stark wachsende APD ihren Mitarbeitern nicht nur sichere Arbeitsplätze mit unbefristeten Verträgen, sondern legt auch stets ein Augenmerk auf deren persönliche Situation.
Bei eingeschränkter Arbeitsleistung, zum Beispiel im Krankheitsfall, ist es in Gelsenkirchen kein Problem, die Arbeitszeiten anzupassen oder einfach innerhalb der Firma kurzfristig umzubesetzen. Ein weiterer Beleg für die soziale Ausrichtung des 1993 gegründeten Pflegedienstes, der auch eine Wohngemeinschaft für demenzkranke Menschen betreibt, ist die Tatsache, dass eine Behinderung kein Einstellungshindernis darstellt. Und sollte im Laufe der Tätigkeit ein Handicap oder eine chronische Krankheit auftreten, ist die Geschäftsleitung so flexibel, ein neues Aufgabenfeld für den betroffenen Mitarbeiter zu schaffen. Auch für Pflegekräfte mit kleinen Kindern ist die APD ein guter Arbeitgeber, da diese ihre Einsatzzeiten flexibel gestalten können. Last, but not least: Mehr als ein Fünftel der Belegschaft ist 50 Jahre oder älter. „Diese erfahrenen Kräfte sind für uns sehr wichtig, da beispielsweise eine 20jährige Berufsanfängerin noch nicht so gut auf die Probleme eines hochbetagten Menschen eingehen kann wie eine gestandene 60-Jährige,“ erklärt Geschäftsführer Claudius Hasenau.
Um die Ehrung zu erhalten, musste sich das Unternehmen erfolgreich einem strengen dreistufigen Verfahren des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen stellen. Mithilfe eines Fragebogens erfassten die Personalexperten um Institutsdirektorin Prof. Dr. Heike Bruch zunächst die Kennzahlen des Unternehmens. In einem zweiten Schritt folgte eine detaillierte Online- Mitarbeiterbefragung. Abschließend überprüfte das St. Gallener Team die Managementinstrumente des Betriebs im Personalbereich. Umso stolzer ist man bei den Ambulanten Pflegediensten Gelsenkirchen auf die gute Platzierung in dem starken Wettbewerbsumfeld, wie Personalleiterin Christine Bartsch bestätigt: „Wir zählen jetzt zu den besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das macht uns für hoch qualifizierte Arbeitnehmer zukünftig noch attraktiver“.
Alle 100 „Top Job“-Unternehmen werden in dem von Bruch und Clement herausgegebenen Buch „TOP JOB - Die 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand“ vorgestellt. Zudem werden sie ausführlich auf der Website www.topjob.de präsentiert. Organisiert wird die Initiative von der Überlinger compamedia GmbH. Die Bewerbungsphase für die nächste Runde des renommierten Mittelstandspreises startet im Februar 2008, Mentor und Kooperationspartner.Mentor des Projektes ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement. Kooperationspartner sind die AGP – Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft e. V., die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH, die Gallup Deutschland GmbH, der GESAMTMETALL Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e. V., die HRblue AG, die Kienbaum Consultants International GmbH sowie die Schindlerhof Klaus Kobjoll GmbH. Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung.
Wissenschaftliche Leitung Die wissenschaftliche Leitung des Projektes „Top Job“ liegt bei Dr. Heike Bruch, Professorin und Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Sie hat sich insbesondere auf den Gebieten Change-Management und Leadership einen prominenten Namen gemacht.
Der Organisator: compamedia GmbH compamedia hat sich auf die Organisation von Benchmarkingprojekten für den Mittelstand und den Aufbau mittelständischer Netzwerke spezialisiert. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der medienwirksamen Begleitung der Projekte, für die wissenschaftliche Umsetzung zeichnen fachlich kompetente Partner verantwortlich. Neben dem Arbeitgeberbenchmarking „Top Job“ realisiert compamedia mit dem Innovationsprojekt „Top 100“ unter der Mentorschaft von Lothar Späth sowie „Ethics in Business“ mit Ulrich Wickert als Fürsprecher zwei weitere angesehene Projekte zur Mittelstandsförderung.
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