Claudius Hasenau übernimmt alleinige Geschäftsführung

Nach dem Tod von Mitgründerin Petra Hasenau-Rössing strukturiert die APD zum Jahresende ihre Führungsspitze um – Hans-Werner Rössing legt Geschäftsleitung nieder und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen.

Führten das Familienunternehmen bis Januar 2017 zu dritt: Claudius Hasenau, Petra Hasenau-Rössing (†) und Hans-Werner Rössing (von links).

Aus drei wird eins: Zum 1. November 2017 hat der Diplom-Verwaltungswirt Claudius Hasenau (51, Bild links) die alleinige Geschäftsführung der APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH übernommen. Damit sind die Umstrukturierungen an der Spitze des Familienunternehmens, das mit mehr als 400 Mitarbeitenden und über 800 Klienten zu den größten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland gehört, abgeschlossen.

Der Anlass für die Veränderungen war ein trauriger: Anfang diesen Jahres musste sich die APD von ihrer Mit-Geschäftsführerin Petra Hasenau-Rössing verabschieden. Die examinierte Krankenschwester, die die APD gemeinsam mit ihrem Bruder Claudius im Jahr 1993 gegründet hatte, verstarb im Januar 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 60 Jahren. In der Folge legte nun zum 1. November 2017 ihr Ehemann Hans-Werner Rössing (54) seine Tätigkeit als Geschäftsführer nieder. Der examinierte Krankenpfleger möchte sich fortan neuen beruflichen Herausforderungen widmen.

Der Weggang Rössings markiert einen Generationenwechsel bei der APD, bei dem das Unternehmen auf hochqualifizierte Nachwuchsführungskräfte aus dem eigenen Hause zurückgreifen kann. Rössings Aufgaben übernimmt der bisherige stellvertretende Pflegedienstleiter und Ausbildungsverantwortliche des Hauses, Björn Schulte (33). Stellvertreterin wurde Mareike Finger (31). Claudius Hasenau: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitenden, aber auch bei allen Patienten und Wegbegleitern herzlich dafür bedanken, dass sie in dieser schwierigen Zeit an unserer Seite waren. Den neuen Führungskräften wünsche ich eine glückliche Hand für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.“