Was kostet die Stunde Vorlesen – und darf es noch etwas mehr sein? Erkenntnisse eines NRW-Modellprojektes

„Mobile Dienste für Alltag und Haushalt“ lassen sich wirtschaftlich darstellen

Die Nachfrage ist da, aber die Kosten sind hoch: die schwierigste Aufgabe für Unternehmer, die das Geschäftsfeld „Mobile Dienste für Alltag und Haushalt“ erschließen wollen, ist die Lohnkostengestaltung als Basis für die Preisermittlung. Das ist eine der Erkenntnisse aus einem Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen – finanziert vom Arbeitsministerium des Landes und der EU – bei dem 48 Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Konzepte für individuelle Angebote für die Hilfen im Haushalt, Hol- und Bringservices, Wäschedienste oder Vorlese-Stunden auf den wirtschaftlichen Prüfstand gestellt haben.

Wie marktgerechte Preise erwirtschaftet und mit welchen Kooperationen und Kniffen weitere Klippen bei der Erschließung des weitgehend unerschlossenen Marktes der haushaltsnahen Dienstleistungen umschifft werden können, ist Thema einer Tagung am Montag, 3. September 2007, im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.

Erkenntnisse aus der Praxis – vom saarländischen Modellprojekt der Agenturen für haushaltsnahe Arbeit (AhA) über die Erfahrungen der Ökumenischen Sozialstation Sindelfingen gGmbH bis zu steuerlichen Erfahrungen der APD Ambulanten Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH – werden hier zusammengetragen.

Präsentiert werden vor allem auch die Ergebnisse des Modellprojektes im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Demnach scheint Bewegung in das Geschäftsfeld zu kommen: die Unternehmensberatung KCR Konkret Consult Ruhr, Gelsenkirchen, und das Forschungsinstitut iSPo, Saarbrücken, die das Modellprojekt durchgeführt haben, rechnen damit, dass gut zwei Drittel der Projektteilnehmer ihre in alle Richtungen durchgerechneten und überprüften Businesspläne umgehend am Markt platzieren werden.

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