FemIntegration Award APD

APD Gruppe erhält FemIntegration Award – Auszeichnung für gelungene Integration von migrierten Frauen

Gelsenkirchen, 28.01.2026  – Die APD Gruppe wurde durch das Kompetenzzentrum Frau und Beruf der WiN Emscher-Lippe mit dem FemIntegration Award ausgezeichnet. Dieser würdigt das besondere Engagement des Unternehmens für Vielfalt, Chancengleichheit und eine offene Unternehmenskultur.

Über den FemIntegration Award
Der FemIntegration Award richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen in der Region Emscher-Lippe, die sich in besonderem Maße für die Integration von migrierten Frauen engagieren. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Beispiele sichtbar zu machen und weitere Unternehmen zu motivieren, Vielfalt als Chance zu begreifen. Bei der Awardverleihung am vergangenen Donnerstag (22.01.2026) betonte Hülya Feise, Schirmfrau der Auszeichnung und zweifache Trägerin des Bundesverdienstkreuzes: „Die APD begleitet den Weg der Integration aktiv durch individuelle Unterstützung, Verständnis für kulturelle Unterschiede und die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten.”

Fachkräftemangel und Integration
Ohne Arbeitskräfte aus dem Ausland würde die Pflegebranche laut der Bundesagentur für Arbeit (2025) „kollabieren“. Fast jede fünfte Pflegekraft in Deutschland stammt heute aus dem Ausland – 17,8 % (Mediendienst Integration, 2025). Bereits 2014 begann die APD Gruppe ausgehend vom Fachkräftemangel in der Pflege und ihrer Verwurzelung im multikulturellen Ruhrgebiet aktiv die Integration von migrierten Auszubildenden und Mitarbeitenden zu stärken.

Gezielte Kooperationen mit Ländern wie Serbien und Guinea sowie Orientierungsmaßnahmen wie das Projekt „Berufsfeld Pflege“, welches das europäische Pflegeverständnis vermittelte und kulturelle Unterschiede berücksichtigte, wurden ins Leben gerufen. Ergänzend kamen niederschwellige Hilfestellungen hinzu – darunter die Unterstützung bei Behördengängen, Anerkennungsverfahren und Sprachkursen.

Gleichzeitig sind Pflegekräfte in Deutschland mehrheitlich weiblich: etwas mehr als vier von fünf Erwerbstätigen in der Pflege sind Frauen. Davon arbeitet der Großteil in Teilzeit (Bundesagentur für Arbeit, 2024). Auch bei der APD Gruppe ist dies der Fall: 75 von 199 Mitarbeitenden sind Teilzeitkräfte und erhalten die Möglichkeit, in der ambulanten Pflege spezielle „Mutti-Touren“ zu fahren, die Familie und Beruf vereinbar machen.

Die Zahlen verdeutlichen, dass die Pflegebranche sowohl auf internationale Fachkräfte als auch auf die gezielte Förderung von Frauen angewiesen ist – darauf reagiert die APD Gruppe mit kontinuierlich weiterentwickelten Maßnahmen zur Integration und langfristigen Bindung insbesondere migrierter Frauen.

Stimme aus der Geschäftsführung
Die erstmalige Vergabe der Auszeichnung in diesem Jahr stieß bei der APD Gruppe auf unmittelbares Interesse. Maßgeblich daran beteiligt war Anja Hasenau, die Geschäftsführerin des Unternehmens. Sie sagt dankend: „Jede gelungene Integration erzählt eine Geschichte von Mut, Vertrauen und neuen Chancen. Wir erleben täglich, wie migrierte Frauen unser Unternehmen mit ihrer Stärke, Wärme und Vielfalt bereichern. Diese Auszeichnung berührt uns, denn sie zeigt, dass wir gemeinsam etwas wirklich Wertvolles bewegen.“

Eine Geschichte von Mut und neuen Chancen
Malaz Alsaleh ist hierfür das beste Beispiel: Malaz kam 2017 mit zwei Kindern aus Syrien nach Deutschland – ein Jahr nach der Flucht ihres Mannes vor dem Krieg. Die beiden lernten intensiv Deutsch. Die frühere Lehrerin schrieb Bewerbungen für Praktikumsplätze und war für ein Vorstellungsgespräch bei der APD Gruppe sehr dankbar, auch wenn sie zuvor noch nie mit der Pflege in Berührung gekommen war. Nach dem Praktikum war für sie klar: Die Arbeit mit Menschen bereitet ihr Freude, und hier sieht sie ihre Zukunft.

Bei der APD Gruppe wird sie wertgeschätzt und von ihren Kolleg:innen und Vorgesetzten unterstützt. Sie erinnert sich: „Sprache kommt mit der Zeit – wichtig ist dein Herz und dein Wille“, sagte Björn Schulte, Prokurist und Pflegedienstleiter der APD, eines Tages zu ihr. Heute ist sie fester Bestandteil des Unternehmens, ausgebildete Pflegefachkraft und Wundexpertin. „Unsere Firma ist für mich nicht nur ein Arbeitsplatz – sie ist wie eine Familie geworden. Deutschland ist für mich zu einer zweiten Heimat geworden“, sagt sie mit einem Lächeln im Gesicht.

Malaz Geschichte steht stellvertretend für viele Mitarbeiterinnen der APD Gruppe: „Ich hoffe, ich kann anderen Frauen Mut machen, die – so wie ich damals – vielleicht in einer ähnlichen Situation sind.“

Über die APD Gruppe
Wir kümmern uns! – Dieses Versprechen gilt für unsere Patient:innen wie für unsere Mitarbeitenden. Als wachsendes Familienunternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung und einem engagierten Team von 450 Mitarbeitenden, pflegen und betreuen wir 800 Patient:innen in Gelsenkirchen und Meinerzhagen. Dabei nehmen wir uns Zeit für Pflege – weil wir wissen, dass Pflege nicht auf die Minute genau geplant werden kann. Unser Angebot umfasst ambulante Pflege, Tagespflege, Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz, Kurzzeitpflege, Servicewohnungen, Hauswirtschaftliche Hilfe, Hausnotruf sowie Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 – SGB XI.

APD Gruppe
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montags – freitags von 8 – 16 Uhr
Telefon: 0800 9230500
E-Mail: info@apd.de
www.apd.de

Pressekontakt
Clara Meyer zu Altenschildesche
E-Mail: hallo@redebedarf-kommunikation.de

Pressedownloads
Pressemitteilung als PDF
Fotodatei 1: Preisträgerinnen APD: v.l. Geschäftsführerin Anja Hasenau, Malaz Alsaleh, Claudia Rüdel
Fotodatei 2: v.l. Rachel Aliji (Kommunales Integrationsmanagement Gelsenkirchen & Jurymitglied), Susanne Becker (Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen & Jurymitglied), Anja Hasenau (Geschäftsführerin APD), Malaz Alsaleh, Claudia Rüdel, Manfred Leichtweis (1. Bürgermeister Gelsenkirchen) 
Fotodatei 3: Malaz Alsaleh (links im Bild) mit Kolleg:innen
APD Logo


Quellen

Bundesagentur für Arbeit. (2024, 8. Mai). Pflegepersonal in Deutschland: Überwiegend weiblich, teilzeitbeschäftigt und gefragter denn je [Pressemitteilung]. https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-19-pflegepersonal-in-deutschland-ueberwiegend-weiblich-teilzeitbeschaeftigt‑und‑gefragter‑denn‑je

Bundesagentur für Arbeit. (2025, 12. Mai). Tag der Pflege: Neue Pflegekräfte kommen vor allem aus dem Ausland [Pressemitteilung].
https://www.arbeitsagentur.de/presse/2025-21-tag-der-pflege-neue-pflegekraefte-kommen-vor-allem-aus-dem-ausland

Mediendienst Integration. (2025, Juni). Factsheet Ausländische Ärzte und Pflegekräfte. https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Factsheets/Auslaendische_Pflegekraefte_Aerzte_Mediendienst_Factsheet_2025.pdf

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