Wohngemeinschaften

Wohngemeinschaftshäuser

Forderung, Förderung, Begleitung

Die Begleitung, Pflege und Betreuung dementer Menschen erfordert ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, aber auch an Engagement. Wer an Demenz erkrankt, braucht Hilfe bis an sein Lebensende. Aber Demenz ist nicht gleich Demenz. Und deshalb gibt es auch bei uns sehr individuelle Betreuungsformen, um möglichst vielen Aspekten dieser Krankheit und ihrer Umstände gerecht werden zu können.

Dazu zählen die „klassischen“ Hilfestellungen in allen Ausprägungen. Dazu zählen aber auch unsere Wohngemeinschaftshäuser am Rheinelbepark, in Sutum, Schaffrath, Rotthausen und Graf Bismarck (Eröffnung: Herbst 2017), für die wir bereits vielfach ausgezeichnet wurden. Jedes Wohngemeinschaftshaus bietet je drei ambulant begleitete WGs für jeweils acht Frauen oder Männer mit besonderem Betreuungsbedarf.

Einzelzimmer in einer überschaubaren Größe von ca. 15 m² mit privatem Mobiliar und persönlichen Gegenständen schaffen jederzeit Rückzugsmöglichkeiten. Die Etagen der Wohngemeinschaften sind so angelegt und mit eigenen Farbmilieus versehen, dass die Orientierung gefördert wird und eine angenehme Raumstimmung erzeugt wird, die gerade von Menschen mit Demenz besonders sensibel wahrgenommen wird.

Das Herzstück der Wohngemeinschaft sind die Gemeinschaftsräume. Hier zeigt sich das Wesen dieser alternativen Betreuungsform besonders deutlich, denn im gemeinsamen Leben und Erleben liegt der Schlüssel für ein würdevolles Dasein. Je nach dem Grad der Demenz übernimmt der einzelne Mieter/die Mieterin hier Aufgaben im organisatorischen oder auch im sozialen Sinne, die seine ihre Wohn- und Lebensqualität genauso verbessern wie die der Mitbewohner. Der Gemeinschaft wird aber erst dadurch eine besondere Form von „Seele“ gegeben, dass das Hausrecht, die Gesamtverantwortung bei diesen Mieter(innen) liegt bzw. deren gesetzlichen Vertretern. In regelmäßigen Mieterversammlungen bestimmen sie den Rahmen des Zusammenlebens – nicht wir!

Aber wir sind natürlich zur Stelle und stehen helfend zur Seite. Jeweils fünf bis sechs Mitarbeiter pro Wohneinheit sorgen durch einen Tages- und einen Nachtdienst für einen gemeinsam gestalteten haushalts- und familienähnlichen Betreuungsalltag der maximal neun Mieter(innen) jeder Wohngruppe. Dabei schaffen sie mit den Patienten zusammen eine kommunikative und gemeinschaftliche Rahmensituation, die der Isolation des Einzelnen entgegenwirkt.

Diese Mitarbeiter werden rund um die Uhr von qualifizierten Alten- und Krankenfachpflegekräften unterstützt. Sie sichern allgemeine und spezielle Pflegeleistungen wie u. a. auch Wellnessbehandlungen und spezielle krankengymnastische und ergotherapeutische Übungen.

So ermöglichen wir ein Leben in der Wohngemeinschaft bis zum Abschiednehmen.

Ombudsperson nach § 16 Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG) Frau Ingrid Wüllscheidt

Bestellung Ombudsperson

Geschäftsordnung Ombudsperson

Sie interessieren sich für unsere alternative Wohn- und Betreuungsform in GE-Ückendorf „Leben am Rheinelbepark“, in GE-Buer „Leben in Schaffrath“, in GE-Beckhausen „Leben in Sutum“ oder in GE-Rotthausen „Leben in Rotthausen“?

Gern nehmen wir uns in einem persönlichen Gespräch Zeit für Sie.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit Nicole Lehmann

unter der Telefonnummer: 0209 92305-65